Aktuelle Studie vom Buchungsportal Booking.com

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Selbstbestimmung steht bei LGBTQIA+-Reisenden im Mittelpunkt

Die neueste Reisestudie von Booking.com basiert auf einer Umfrage unter 11.469 LGBTQIA+-Reisenden aus 27 Ländern und Gebieten, inklusive 1.005 Befragten aus Deutschland, und macht deutlich, dass LGBTQIA+-Reisende weiterhin mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert sind.


 

So gibt mehr als die Hälfte (57 %) der befragten deutschen LGBTQIA+-Reisenden an, auf Reisen Diskriminierung erfahren zu haben. Dabei erleben sie diskriminierendes Verhalten sowohl von anderen Reisenden (51 %) als auch von Einheimischen an ihren ausgewählten Reisezielen (55 %).

 

Trotzdem übernehmen LGBTQIA+-Reisende die Kontrolle über ihre gelebte Realität. 59 % ziehen es vor, Reiseziele zu besuchen, an denen der LGBTQIA+-Tourismus bereits gut etabliert ist, wenn sie die Wahl haben. Zum Vergleich: 37 % ziehen lieber Orte in Betracht, an denen ihre Anwesenheit zu einem größeren gesellschaftlichen Bewusstsein und mehr Akzeptanz beitragen könnte.


Bei der Reiseplanung hat für 58 % Priorität, dass sie auf der Reise sie selbst sein können. 49 % der deutschen LGBTQIA+-Reisenden erachten die lokale Gesetzgebung eines Reiseziels in Bezug auf Menschenrechte, Gleichstellung und Eherechte für LGBTQIA+-Personen als wichtigen Faktor. 42 % achten darauf, was sie in den Nachrichten über Erfahrungen ausländischer LGBTQIA+-Reisenden gehört oder gelesen haben.


Reisen an Destinationen mit entsprechenden Gesetzen stärken ein Gefühl der Inklusion, was sich auch im Umgang mit den in der Reisebranche Tätigen widerspiegelt: 79 % der deutschen LGBTQIA+-Reisenden fühlen sich beim Einchecken in ihrer Unterkunft wohl, 76 % beim Umgang mit Branchenpersonal wie Reiseleiter*innen, Flugbegleiter*innen und Taxifahrer*innen am Reiseziel, und 72 % bei der Korrespondenz mit einer Unterkunft und mit Fluggesellschaften. Neben den eigenen Entscheidungen sehen LGBTQIA+-Reisende einen Fortschritt innerhalb der Reisebranche: 71 % der deutschen Befragten sagen, dass sie sich durch mehr Inklusion auf Reisen wohler fühlen.



"Damit Reisen inklusiver wird, hat Booking.com das Travel-Proud-Programm 2021 ins Leben gerufen."


 

 Das Programm bietet kostenlose Trainings für Unterkünfte an, um ihnen zu helfen, ein besseres Verständnis für die spezifischen Herausforderungen zu entwickeln, mit denen LGBTQIA+-Reisende konfrontiert sind. Sie erfahren, was getan werden kann, damit sich alle Gäste willkommener fühlen, unabhängig davon, woher sie kommen, wen sie lieben oder wie sie sich identifizieren.

 

Das Training ist auf Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch, Spanisch, brasilianischem Portugiesisch, Kroatisch, Japanisch, Griechisch, europäischem Portugiesisch und Thai verfügbar. Die Trainings werden regelmäßig angeboten. Mittlerweile gibt es weltweit mehr als 67.000 durch das Programm zertifizierte Unterkünfte auf Booking.com.

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