Um diese Schweizer Stadt kann man schwimmen
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Um diese Schweizer Stadt kann man schwimmen

Sightseeing im Fluss

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4. September 2026

Die mit Blick auf das Wasser neue Sensibilisierungskampagne «Aare You Safe?» nimmt diesen Sommer in Bern eine zentrale Rolle ein – und ist damit die bemerkenswerteste Nachricht für Reisende, die Sightseeing im Fluss lieben.


Das Wichtigste im Überblick

  • Die Kampagne «Aare You Safe?» von Bern Welcome, der Kantonspolizei und der SLRG soll diesen Sommer für mehr Sicherheit beim Aareschwimmen und „Aareböötle“ sorgen.
  • Reisende werden darauf hingewiesen, Strömung und Gefahren des Flusses nicht zu unterschätzen und sich nur bei guter körperlicher Verfassung ins Wasser zu begeben.
  • Eine interaktive Aarekarte hilft bei der Planung und zeigt unter anderem Gefahrenstellen sowie geeignete Ein- und Ausstiegsstellen.
  • Für mehr Sicherheit sind geeignete Ausrüstung, insbesondere Auftriebshilfen oder Rettungswesten, sowie eine sorgfältige Vorbereitung wichtig.
  • Die Kampagne verbindet das besondere Erlebnis, Bern vom Wasser aus zu entdecken, mit dem Appell, verantwortungsvoll und niemals allein in der Aare unterwegs zu sein.


Bern Welcome, die kantonale Polizei sowie die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) haben am 5. Juni 2026 bei einem Medienanlass am Flussstrand Eichholz offiziell den Start der Kampagne verkündet. Sie richtet sich an alle Menschen, die sich beim Aareschwimmen oder „Aareböötle“ (Bootstour auf der Aare) unterwegs sind, und betont: Respekt für den Fluss, Orientierung auf der Route, Rücksicht auf sich und andere sind unerlässlich. Diese Initiative stellt die Sicherheit in der Aare in den Fokus – gerade weil die Strömung unter Umständen unterschätzt wird und es weder Rettungsdienste noch Aufsicht gibt.


Sightseeing im Fluss

Für Urlaubende, die Bern vom Wasser aus entdecken möchten, ist diese Kampagne entscheidend. Anstatt nur die Altstadt vom Ufer zu betrachten, können Reisende die Aare selbst erleben – gestochen durch historisches Stadtbild, steinerne Brücken, das Bundeshaus und den malerischen Bärenpark. Doch der Fluss ist nicht harmlos. Nur geübte Schwimmerinnen und Schwimmer sollen sich hineingeben: der Spaß geschieht immer auf eigene Verantwortung und nur mit zuverlässiger Ausstiegsausrüstung wie Auftriebshilfen mit Solltrennstelle.

Ergänzend verweist die Stadt Bern auf eine interaktive Aarekarte – ein digitales oder gedrucktes Hilfsmittel, das Gefahrenstellen, Einstiegs- und Ausstiegsorte, Toiletten, Park– und ÖV-Anbindungen zeigt. Damit erhalten Reisende eine Orientierungshilfe abseits der einzig visuellen Wahrnehmung des Flusses und können ihre Schwimmtour deutlich besser planen.

Die Kampagne verbindet die Romantik und Leichtigkeit des Floss-Sightseeings mit dem Sinn für Sicherheit. Besonders wichtig: Schwimmen ist nur bei guter körperlicher Verfassung erlaubt, allein auf keinen Fall empfehlenswert. Selbst kleine Abweichungen im Wasserstand oder in der Strömung können schnell kritisch werden. Diese Regeln stehen also nicht nur drin, um aufzuklären, sondern um wirklich herausfordernde Situationen zu vermeiden.


Sicherheitsstrategie trifft Wasserromantik

Bern lädt mit seiner mittelalterlichen Altstadt, UNESCO-Welterbe-Status und lebendigem Flussleben zum Entdecken ein. Doch wer sich treiben lässt, muss das kleine Abenteuer sorgfältig vorbereiten. Die «Aare You Safe?»-Kampagne ist mehr als ein Hinweis – sie ist ein Reisepartner, der Aufmerksamkeit und Freude miteinander verbindet. Sie zeigt, dass Sightseeing vom Wasser aus nicht nur idyllisch, sondern mit wenig Aufwand verantwortungsbewusst und unvergesslich sein kann.

Am besten gelingt der Tag am Wasser für Gäste mit einer Kombination aus sorgsamer Planung, regionaler Orientierung (Aarekarte), geeigneter Ausrüstung (Auftriebshilfe, Rettungsweste) und der Erkenntnis, dass Sicherheit erst das Fundament für entspannte Flussmomente ist. Die Initiative geht in den kommenden Wochen weiter – so können auch spontane Aareschwumm-Pläne sicher umgesetzt werden.

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