
An diesem Strand in Dänemark fühlt man sich (fast) wie in der Karibik
Der Palmenstrand von Frederikshavn
In Dänemark fühlen sich Besucherinnen und Besucher an der Ålbæk-Bucht von Frederikshavn plötzlich wie auf einer karibischen Insel: Der künstlich angelegte Palmenstrand mit rund 100 exotischen Palmen verwandelt die dänische Hafenstadt in eine tropische Urlaubskulisse. Die Stadtverwaltung stellt die Pflanzen nach eigenen Angaben jeden Sommer am weißen Sandstrand auf und lockt damit Touristinnen und Touristen aus ganz Europa an. Für Familien und Strandliebhaberinnen bedeutet das eine ungewöhnliche Alternative zum Mittelmeer, denn Hygiene, Sicherheit und kinderfreundliche Infrastruktur stehen hier besonders im Fokus.
Das Wichtigste im Überblick
- Rund 100 Palmen verschönern seit Mai wieder den Sandstrand von Frederikshavn.
- Die Palmen werden für die kalte Jahreszeit in städtische Gewächshäuser gebracht.
- Der Strand bietet flaches Wasser sowie Beachvolleyball, Liegebereiche und eine Strandbar.
- Die Badequalität wurde erneut mit der Blauen Flagge ausgezeichnet.
- Hauptsaison ist von Mai bis September, Rettungsschwimmer sorgen für Sicherheit.
Palmen und Karibikflair nördlich des Polarkreises
Der Palmenstrand von Frederikshavn ist ein Paradebeispiel dafür, wie kreative Stadtplanung Fernweh ins Skandinavische übersetzt. Laut den Angaben der Kommune begann alles 1977 mit einer künstlichen Aufschüttung von Sand, Jahre später folgte der Clou: mediterrane Hanfpalmen wurden als Überraschungsgag erstmals 2004 aufgestellt. Die südlichen Gäste überstehen den kühlen Winter nicht im Freien, deshalb verbringen sie die kalten Monate in beheizten Gewächshäusern der Stadt. Jedes Frühjahr kehren die Palmen zurück und wecken Karibikträume an der Nordsee, wie die Stadtverwaltung berichtet.
Sicherer Badespaß und ausgezeichnete Wasserqualität
Der breite, flache Strandabschnitt der Ålbæk-Bucht ist vor allem für Familien ein beliebtes Ziel, denn Sandbänke und Wellenbrecher sorgen für ruhiges Wasser. In der Hauptsaison wachen offiziell ausgebildete Rettungsschwimmer über Badegäste, ein auffällig roter Turm erleichtert die Orientierung. Die dänische Organisation für Umweltbildung zeichnet den Palmenstrand jährlich mit der Blauen Flagge aus. Sie bestätigt nicht nur ausgezeichnete Wasserqualität, sondern auch strikte Umweltstandards sowie barrierefreie Zugänge.
Aktive Erholung und entspannte Sommeratmosphäre
Wer genug vom Sonnenbaden hat, kann Beachvolleyball spielen, auf modernen Spielplätzen toben oder sich einen Cocktail an der Strandbar gönnen. Die Nähe zur Innenstadt und das offene Konzept machen den Palmenstrand zu einer urbanen Oase. Laut VisitDenmark erstreckt sich die Anlage über etwa 500 Meter mit weißem Sand, Liegezonen und viel Platz für entspannte Sommertage. Ein weiterer Vorteil: Während der Saison sind die meisten Serviceangebote direkt am Wasser verfügbar.
Im September werden die Palmen wieder sorgfältig eingelagert, um im nächsten Frühjahr das karibische Flair an Dänemarks Nordseeküste erneut aufleben zu lassen.

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