Grindr nennt beliebteste LGBTIQ+-Reiseziele
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Grindr nennt beliebteste LGBTIQ+-Reiseziele

Berlin zählt zu Europas Hotspots

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29. Juni 2026

Grindr, die führende globale Plattform für queeres Social Networking, hat erstmals detailliert offengelegt, welche Metropolen unter seinen Nutzerinnen und Nutzern die beliebtesten Reiseziele sind. Die Veröffentlichung dieser Daten erfolgte im Rahmen der dritten Staffel der Reise-Webserie Host or Travel. Für queere Reisende liefert das Ranking nicht nur Inspiration, sondern gibt auch Hinweise darauf, wo die Suche nach Gleichgesinnten garantiert nicht im digitalen Nirwana endet.



Das Wichtigste im Überblick


  • Paris, Rio de Janeiro, New York City, Bangkok und São Paulo führen die weltweiten Reiseziele von Grindr-Nutzerinnen und Nutzern an.
  • Berlin belegt als deutsche Hauptstadt einen der Spitzenplätze unter europäischen Metropolen.
  • Die meisten Sofortkontakte über die Funktion „Right Now“ werden in Taiwan, den Philippinen sowie in Lima, Buenos Aires und Medellín gesucht.
  • Taipei, Milan und Athen sind die Top-Städte, wenn es um besonders intensiven Nachrichtenaustausch auf Grindr geht.
  • Luxemburg führt weltweit bei internationalen Chatkontakten pro Kopf.


Die Top-Destinationen für queere Abenteuer


Wer als queerer Reisender neue Horizonte erkunden will, stößt laut Grindr-Insiderdaten in Paris, Rio de Janeiro, New York City, Bangkok und São Paulo auf besonders lebendige Szenen. Egal ob elegante Rooftop-Bars am Boulevard Saint-Martin, die Strände von Ipanema oder Clubs in Hell’s Kitchen – diese Städte gelten nachweislich als Hotspots für Community-Leben, aber auch spontane Begegnungen. Berlin behauptet sich dabei weiterhin als Magnet für queere Touristinnen und Touristen aus Europa und Übersee.

Die Plattform analysierte dazu erstmals explizit, in welchen Metropolen die meisten Nutzerinnen und Nutzer den „Reisemodus“ aktivieren – ein Feature, das es erlaubt, bereits vor Ankunft nach neuen Kontakten oder Events zu suchen. Angeführt wird das Ranking von Paris als Lover’s Capital, während New York City und Rio für eine bunte Mischung aus Partys, Kunst, Kultur und weltoffenen Szenen stehen.



„Right Now“: Sofortige Begegnungen mit nur einem Klick


Mit der neuen „Right Now“-Funktion können Userinnen und User spontan angeben, dass sie direkt und unkompliziert neue Leute treffen wollen. Besonders populär ist dieses Feature in asiatischen und südamerikanischen Metropolen: In Taiwan, auf den Philippinen, aber auch in Lima, Buenos Aires und Medellín werden laut Datenlage die meisten Anfragen auf sofortige Begegnungen gestellt. Taipei, Milan und Athen rangieren wiederum bei der Zahl der insgesamt versendeten Nachrichten weltweit ganz oben – ein Hinweis darauf, wie unterschiedlich digitale Kommunikation in verschiedene Regionen genutzt wird.

Luxemburg zeichnet sich als kleines Land mit hoher internationaler Vernetzung der Community aus: Hier sucht ein Großteil der Userinnen und User gezielt über Landesgrenzen hinweg den Austausch, was auch von Experten wie der IGLTA ( International LGBTQ+ Travel Association) als Folge der geografischen und gesellschaftlichen Größe des Landes bewertet wird.



Dating-Apps als Reisebegleiter


Eine aktuelle Studie der University of Surrey zeigt, dass Dating-Apps wie Grindr das Reiseverhalten queerer Paare prägen. Viele erleben unterwegs eine neue Offenheit: „Sexualität fühlt sich im Urlaub oft freier an, weil weniger soziale Kontrolle besteht“, erläutert Professor Clift von der Studie. Neben anonymen Abenteuern entstehen so auch langfristige Freundschaften. Für viele ist Grindr damit nicht nur digitaler Wegweiser durch fremde Städte, sondern zum Tool für persönliche Entdeckungen geworden.



Ausblick: Wie geht es weiter?


Angesichts stetig wachsender Nutzerinnen- und Nutzerzahlen will Grindr künftig noch differenziertere Daten zu queeren Reiseströmen erheben. Die nächste Staffel von Host or Travel wird diese Trends weiter aufgreifen und unter anderem Städte wie Austin, Sydney und Miami vorstellen. Für Reisende aller Geschlechteridentitäten bleibt spannend, wie digitale Netzwerke künftig selbst das Community-Erlebnis vor Ort formen werden.