Handtücher sind weltweit der Hotel-Klassiker beim Klau
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Handtücher sind weltweit der Hotel-Klassiker beim Klau

Teure Folgen für Hotels

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12. Juni 2026

Die dreisteste Entdeckung aus aktuellen Umfragen unter Hotelangestellten ist die klare Spitzenposition eines vermeintlich harmlosen Gegenstands: Handtücher werden weltweit am häufigsten von Gästen mitgenommen – und verursachen den größten finanziellen Schaden für die Hotellerie.



Das Wichtigste im Überblick


  • In der Umfrage des Vermittlers Deluxe Holiday Homes gaben rund 88 % der Befragten an, dass Handtücher regelmäßig verschwinden.
  • Darauf folgen Bademäntel: Etwa 66 % der Hoteliers berichten von deren Entwendung, obwohl sie pro Stück mindestens 50 US-Dollar kosten.
  • Kleiderbügel sind dritter Spitzenreiter mit rund 55 % – leicht und unauffällig in Koffern verstaut.


Feine Diebeskunst trotz Größe


Wer dachte, die freudigste "Mitnahme" sei auf kleine Artikel beschränkt, irrt. Selbst Decken, Kissen, Fernbedienungen, Kaffeemaschinen, Kunstwerke oder gar Matratzen kommen nicht ungeschoren davon – teils besonders häufig in Fünf-Sterne-Hotels. Im Segment der Luxusunterkünfte wurde deutlich: Tablet-Computer etwa sechsmal, Kunstwerke über viermal, Matratzen sogar fünfeinhalbmal häufiger gestohlen als in Vier-Sterne-Häusern.



Kurios und kühn – Diebe mit Fantasie


Ob Klaviere, Saunabänke, Toilettenarmaturen oder Zimmernummernschilder – ausgefallene Diebstähle verblüffen Hoteliers immer wieder. So wurde einem italienischen Hotel laut Wellness-Heaven-Bericht ein komplettes Klavier aus der Lobby entwendet, ein Berliner Hotel verlor Teile seiner Badeinrichtung und in England verschwand eine Türnummer.



Ein Blick auf die Zahlen


Die aktuellen Umfragen zeigen ein klares Bild: Handtücher, Bademäntel und Kleiderbügel stehen ganz oben auf der Liste der gestohlenen Hotelgegenstände. Sie sind leicht versteckbar und verursachen teils erhebliche Kosten – sowohl bei Standard- als auch bei Luxusunterkünften. Die auffälligsten Fälle belegen, dass Diebstahl im Hotel nicht nur ein Kavaliersdelikt, sondern mitunter spektakulärer Mut und Unrechtssinn verbunden sein können.


Wohin geht diese Reise?


Hotelbetreiber setzen zunehmend auf Lösungen wie fest installierte Seifenspender statt Einmalartikel, RFID-Technik für Handtücher oder deutliche Hinweise auf Kosten bei Diebstahl. Für die Gäste bleibt der Tipp: Wer sich unsicher ist, ob etwas mitgenommen werden darf, sollte besser nachfragen – auch um peinliche Rechnungen oder Diskussionen zu vermeiden.

Damit endet unsere Reise durch die kuriosen und alltäglichen Hotel-Entwen­dungen – mit dem Rückgriff auf die simpelsten, aber wirkungsvollsten Fakten.