Riis Beach-Badhaus wird als Rockaway Ocean Club eröffnet
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Riis Beach-Badhaus wird als Rockaway Ocean Club eröffnet

Mehr Komfort, mehr Exklusivität

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18. Juni 2026

Jacob Riis Beach in Queens, New York – ein historisches queerfreundliches Sommerziel – erhält mit der Wiedereröffnung des Art‑Déco‑Badhauses als Rockaway Ocean Club eine neue Gestalt. Nach über fünf Jahrzehnten Leerstand wurde das markante Gebäude umfassend revitalisiert. Die Eröffnung markiert sowohl eine städtebauliche Aufwertung als auch die Wiederbelebung eines kulturellen Ortes. Dies ist relevant, weil Besucherinnen und Besucher zusätzliche Angebote wie Cafés, ein Dachrestaurant, einen Boutique‑Hotelbereich und ein teils exklusives Strandclub‑Angebot erwarten können (hoodline.com).

Das Wichtigste im Überblick

  • Das Badhaus von Jacob Riis Park wurde nach rund 50 Jahren Leerstand als Rockaway Ocean Club wiedereröffnet (hoodline.com).
  • Die Sanierung kostete etwa 88 Millionen US‑Dollar und kombiniert öffentlich zugängliche Bereiche mit einem privaten Club (hoodline.com).
  • Die Mitgliederbeiträge für den exklusiven Bereich reichen bis zu 3.500 US‑Dollar für Familien außerhalb der unmittelbaren Umgebung (hoodline.com).

Neue Mischung aus Öffentlichkeit und Exklusivität

Die Überholung des Badhauses wird mit circa 88 Millionen US‑Dollar veranschlagt und vereint einen offenen Bereich mit gastronomischen Ständen, einen zentralen Innenhof für Veranstaltungen und Entertainment sowie einen privaten Strandclub mit Pool und Lounge mit Strandblick (hoodline.com). Die Betreiber betonen, dass ein großer Teil der Anlage weiterhin öffentlich nutzbar sein soll – doch die Kosten für Mitglieder könnten den Zugang für manche erschweren (hoodline.com).

Historische Strandkultur trifft moderne Entwicklung

Der landschaftsprägende Bau stammt aus dem Jahr 1932 und war lange Jahrzehnte geschlossen. Seine Wiederbelebung schafft Infrastruktur wie Cafés, Dachterrasse und ein kleines Hotel – Angebote, die zuvor fehlten, jedoch in einem der günstig nutzbaren Strandabschnitte von New York besonders geschätzt wurden (gaycities.com). Gleichzeitig bleibt das queere Areal am östlichen Rand des Strandes – rund 400 Meter entfernt – weiterhin beliebter Treffpunkt für LGBTQ-Gruppen (gaycities.com).

Bewahrung der queergeprägten Identität

Der östliche Abschnitt des Strandes fungiert seit den 1940er Jahren als sicherer Zufluchtsort für queere Besucherinnen und Besucher. Die frühere Abgrenzung durch das Neponsit‑Hospital verschwanden mit dessen Abriss im Jahr 2023, wodurch der dunkle Schutzwinkel verlorenging, der lange als Rückzugsraum diente (gaycities.com). Dennoch betonen Stammgäste, dass die Größe des Strandes genug Platz bietet und der informelle Charakter der queer geprägten Fläche bislang bestehen bleibt (gaycities.com).

Nächster Blickwinkel

Die zentrale Frage bleibt, wie sich Rockaway Ocean Club auf die Zukunft des Strandes auswirkt: Können Ort und Gemeinschaft trotz Luxus‑Zugängen erhalten bleiben? Erste Angebote wie Food‑Stände und ein Innenhof sind bereits öffentlich zugänglich, der private Club jedoch provoziert Diskussionen über Inklusion und Zugänglichkeit (hoodline.com).

Ein nahtloser Übergang zwischen öffentlichem Raum und moderner Infrastruktur könnte den Standort revitalisieren – doch bleibt abzuwarten, wie sich Tradition und Exklusivität dabei langfristig vertragen.