
Diese besonderen Orte öffnen nur für kurze Zeit ihre Türen
Tag des offenen Denkmals
Verborgene Raritäten in historischen Gemäuern öffnen am 13. September 2026 für einen einzigen Tag ihre Türen: Zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals macht die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mehr als 6.500 meist sonst verschlossene Orte zugänglich. Für neugierige Reisende und Kulturhungrige entsteht damit die einmalige Gelegenheit, versteckte Welten und verborgene Architekturjuwelen aus nächster Nähe zu erleben.
Das Wichtigste im Überblick
- Am 13. September 2026 öffnen in Deutschland über 6.500 Denkmäler ihre Türen für Besucherinnen und Besucher.
- Der Tag des offenen Denkmals wird von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert.
- Viele der zugänglichen Bauwerke sind sonst für die Öffentlichkeit nicht begehbar.
- Das Angebot reicht von preußischen Bahnhöfen bis zu Industriedenkmalen und historischen Schiffen.
- Regionale Listen und Details zu Anmeldungen stehen online sowie in einer App bereit.
Geheimtipps zwischen Alltagswegen und Abenteuern
Reisen an diesem Septembertag bedeuten für Entdeckerinnen und Entdecker eine inspirierende Abwechslung zu klassischen Sehenswürdigkeiten. Nicht das große Museum oder das Palazzo sind die Stars des Tages, sondern stillgelegte U-Bahnstationen, ehemalige Seifenfabriken und ein 1931 erbautes Schiff im Kieler Hafen. So können Besucherinnen und Besucher zum Beispiel durch Gewölbe schreiten, die sonst nur den Schwingungen der Zeit überlassen sind, auf den Spuren alter Schmiedekunst durch die Werkstätten Frankens streifen oder in einem Berliner Stellwerk mit seltenen Originalanlagen Eisenbahngeschichte spüren. Die Veranstalter betonen: Ein Großteil der Anlagen ist normalerweise nicht auffindbar, kaum beschildert und oft sogar selbst für Einheimische Neuland.
Anmeldung, Planung und digitale Hilfen
Auf der Website der Deutschen Stiftung Denkmalschutz finden Besucherinnen und Besucher eine Übersicht aller teilnehmenden Denkmäler samt Kurzbeschreibungen. Manche Führungen benötigen eine rechtzeitige Anmeldung, weil die Nachfrage groß ist und der Platz begrenzt. Immer mehr Veranstalter setzen auf eine kostenlose App. Darin können Neugierige die Route ihrer Denkmalexpedition planen und Sehenswertes nach Region filtern, vom Dachboden bis zur Maschinenhalle. Wer Glück hat, kann spontan erscheinen, doch für manche Tore läuft der Countdown bis zum Anmeldeschluss bereits Tage vor dem 13. September.
Neues Reisegefühl für Kulturliebhaberinnen und Kulturliebhaber
Der Tag des offenen Denkmals, ein jährlich wiederkehrendes Ereignis, ist heute Deutschlands größte Kulturveranstaltung. Initiatorin ist die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die nicht nur Denkmale bewahrt, sondern auch deren Geschichte erlebbar macht. Lokale Vereine, Eigentümerinnen und Eigentümer wie Privatinitiativen laden gezielt zu eigenen Programmpunkten, Führungen und Lesungen ein. Für Hamburgerinnen und Hamburger etwa sind moderne Tankstellen aus den 1950er Jahren, in denen nun Kunst und Kaffee wohnen, ein Beispiel dafür, wie Gegenwart auf Vergangenheit trifft.
Bereits ab dem Sommer können Interessierte auf der offiziellen Programmseite ihr Wunschdenkmal aufspüren und erhalten die wichtigsten Informationen rund um Öffnungszeiten, Anfahrt und besondere Hinweise. Eine genauere Programmübersicht bietet die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wenige Wochen vor dem Aktionstag auf ihrer Website und in der App.

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