
Venus Garden öffnet erstmals für Windsor-Besucher
Biodiversität trifft Königsgeschmack
Der neu umgestaltete Venus Garden am Schloss Windsor öffnet in diesem Sommer erstmals für die Öffentlichkeit – eine erfreuliche Nachricht für Reisende und Gartenliebhaberinnen wie Gartenliebhaber gleichermaßen. König Charles III. ließ den früher als East Terrace Garden bekannten Bereich nach seinen Plänen gestalten. Besucherinnen und Besucher können ihn vom 16. Juli bis zum 13. September im regulären Schloss-Rundgang ohne Aufpreis entdecken.
Das Wichtigste im Überblick
- Der Venus Garden wird vom 16. Juli bis 13. September 2026 für alle Schlossbesucher zugänglich sein.
- Die Gartenanlage ist nach der Umlaufbahn der Venus gestaltet, die im Laufe von acht Jahren ein blütenblattähnliches Muster formt.
- Etwa 11.000 Frühlingszwiebeln, Stauden und Rosen sollen für durchgehende Blütenpracht sorgen, ergänzt durch Wildblumenwiesen zur Förderung der Artenvielfalt.
- Entlang des Gartens stehen historische Skulpturen aus der Royal Collection, darunter vier Bronzefiguren von Hubert Le Sueur aus den 1630er-Jahren.
Gestaltung nach Planetenorbit
Der neue Garten basiert auf der Bahnkurve der Venus, die – über acht Jahre hinweg verfolgt – ein fünfblättriges, florales Muster erzeugt. Dieses dient als Vorlage für die Staudenbeete und die von immergrünen Hecken gesäumten Wege, durch die Besucherinnen und Besucher schlendern können. Die Anlage verbindet formale Struktur mit naturhaften Elementen durch Wildblumenflächen, die einen Lebensraum für Insekten und Tiere schaffen und König Charles’ Engagement für Nachhaltigkeit widerspiegeln.
Historische Wurzeln und neue Akzente
Der Garten entstand in den 1820er-Jahren auf dem früheren Kegelbahngelände Karls II. und ergänzte die Räume von Georg IV. im Schloss. Über die Jahrhunderte prägten verschiedene Monarchen den Garten: Im Zweiten Weltkrieg wurde er als Nutzgarten genutzt, Prinz Philip formte Rosenbeete und einen Brunnen, und nun kehrt mit Königs Charles’ Neugestaltung eine neue Ära ein. Seine Meinung bringt Adam Scott, Gärten- und Gärtnereimanager von Schloss Windsor, so auf den Punkt: Es sei ein Projekt gewesen, um einen Ort für Schönheit, Reiz und Artenvielfalt über die Jahreszeiten hinweg für kommende Generationen zu schaffen.
Skulpturen und Wiederkehr historischer Kunstwerke
Am Rand des Venus Garden rahmen Eibenstrukturen Skulpturen aus der königlichen Sammlung ein – darunter vier Bronzefiguren von Hubert Le Sueur aus der Zeit Karl I. sowie größere Vasen und Urnen, die neu ergänzt wurden. Besonders bemerkenswert ist die geplante Rückkehr der Bronzestatue des Herkules mit der Schlange Achelous, die einst 1829 von Georg IV. erworben wurde und seit den 1960er-Jahren in den Kew Gardens stand – nun soll sie wieder einen Platz im Garten erhalten.
Blick nach vorn
Der Venus Garden eröffnet eine selten gezeigte Perspektive auf die Ostfassade des über 1 000 Jahre alten Schlosses und bereichert das Besuchserlebnis deutlich. Es ist zu erwarten, dass sich die Gartenpracht im Laufe des Sommers entfaltet und das Interesse von Reise- sowie Gartenfreundinnen und Gartenfreunden weckt – mit Pfaden, die einerseits zum Verweilen einladen, andererseits zum Wiederkommen verführen. Die saisonale Vielfalt, die das neue Konzept verspricht, macht den Garten zu einem neuen Highlight im königlichen Landschaftserbe.
Der Venus Garden markiert nicht nur eine Verschönerung, sondern auch eine bewusste Einbindung von Wissenschaft, Geschichte und Biodiversität – und lädt Besucherinnen wie Besucher ein, den königlichen Geschmack im Grünen hautnah zu erleben.

Ostsee-Baumhaushotel in Wangels eröffnet als queerfreundlicher Rückzugsort

Kunst und Kulinarik - Galerie-artige Gourmettempel rund um den Globus

San Marino lockt mit Festungen und Wanderpfaden

Kapstadt feiert Jubiläums-Pride mit Rekord-Aufmarsch

Baumblütenfest

Le Windsor Jungle Art Hotel

Zum Tannenhof - Wolfsburg

Tudor House & Garden

Schloss Belvedere

CSD Rhein-Selz

Weinmarkt am Kölner Rheinufer – Wochentagsöffnung











