Auswandern? Diese Städte sind laut Studie die besten
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Auswandern? Diese Städte sind laut Studie die besten

Gute Karten für Zugezogene

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30. Juli 2026

Lissabon führt das neue Expat‑Ranking an, weil die Stadt in allen sieben erfassten Kategorien solide abschneidet und keine echten Schwächen aufweist. Sie liegt preislich deutlich unter Städten wie Amsterdam, Wien oder Kopenhagen, bietet saubere Luft und gilt als sicherer als Paris, Rom oder Barcelona. Dazu kommen rechtlich etablierte Aufenthaltsmöglichkeiten wie das Golden Visa oder das Digital‑Nomad‑Visa – Aspekte, die für Menschen mit internationaler Mobilität besonders attraktiv sind  und auch Ausqanderinnen und Auswanderer überzeugt.


Das Wichtigste im Überblick

  • Lissabon belegt Platz 1 im ersten „World’s Most Livable Cities for Expats“‑Ranking von Global Citizen Solutions.
  • Bewertet wurden 35 Städte weltweit anhand von sieben Kriterien: Lebenshaltungskosten, Sicherheit, Luftqualität, Gesundheitsversorgung, Integrationsfreundlichkeit, Englischkenntnisse und Reisefreiheit.
  • Die Gewichtung legt den Schwerpunkt auf Sicherheit (18 %) und Gesundheitsversorgung (18 %), gefolgt von Lebenshaltungskosten (17 %) und Luftqualität (15 %).


Ein Stadtbild im Gleichgewicht

Lissabon überzeugt nicht durch Spitzenwerte in Einzelkategorien, sondern durch eine ausgewogene Gesamtleistung. Die Hauptstadt ist unter den günstigeren Metropolen des Rankings, bietet guten Umweltschutz und ein sicheres Umfeld . Für Auswandernde mit Priorität auf finanzielle Machbarkeit und Lebensqualität stellt sie somit eine ausgewogene Wahl dar. Besonders hervorzuheben ist, dass Portugal rechtliche Rahmen wie das Golden Visa und Digital‑Nomad‑Visa bietet, die einen Aufenthalt erleichtern .


Unterschiedliche Profile im Vergleich

Amsterdam (Platz 2) punktet mit hoher Sicherheit, etablierter Gesundheitsversorgung und nahezu einzigartiger Alltags‑Tauglichkeit auf Englisch, zeigt aber Schwächen bei den Lebenshaltungskosten und der sozialen Integration . Melbourne (Platz 3) ist außerhalb Europas führend, glänzt mit Luftqualität und Englisch‑Verfügbarkeit, lässt aber in puncto Sicherheit etwas nach .


Paradox der Ausgewogenheit

Die Studie verdeutlicht drei zentrale Muster: Erstens – günstige Städte wie Ho-Chi-Minh-Stadt, Nairobi oder Bali bleiben oft in Gesamtwerten zurück, weil sie bei Gesundheit oder Sicherheit Schwächen zeigen . Zweitens – Städte mit starker Infrastruktur wie Wien oder Kopenhagen punkten strukturell, aber Neuankömmlinge fühlen sich dort weniger willkommen . Drittens – Führende Werte in einzelnen Kategorien (etwa Seoul bei Gesundheitsversorgung) garantieren keinen Spitzenplatz im Gesamtranking .


Hintergrund: ein praktischer Vergleich

Global Citizen Solutions hat bewusst auf eine stark personenbezogene Bewertung gesetzt. Anstatt auf Prestige oder Unternehmensperspektiven zu zielen, wurden Städte anhand ihrer Relevanz für Einzelpersonen bewertet, die eigenständig über einen Umzug entscheiden. Eingebunden sind internationale Datensätze wie Numbeo, IQAir und der EF English Proficiency Index.


Ausblick: Wohin zieht es die Zukunft?

Für potenzielle Auswandernde wird künftig weniger die Frage sein, welche Stadt objektiv „die beste“ ist, sondern welche Kombination aus Kosten, Sicherheit, Mobilität und Integration persönlich am besten passt. Städte wie Lissabon mit ausgewogenem Gesamtprofil und rechtlichem Zugang könnten durch diese individuelle Auswahlentscheidung an Bedeutung gewinnen.

Ihre nächste Frage könnte lauten: Welche Stadt passt zu meinem Lebensstil – mit Balance statt Kompromiss?