
Reif für die Insel? Diese griechische Insel wird versteigert
Makri zum Startpreis von 247.000 Euro
Die griechische Insel Makri, Teil der Echinaden im Ionischen Meer, wird im November 2026 zum Startpreis von 247.000 Euro versteigert – ein drastisch gesunkener Preis im Vergleich zu früheren Angeboten und ein ungewöhnlich günstiges Stück Inselidylle für Entspannungssuchende. Der überraschende Preissturz ist das Ergebnis von rechtlichen, ökologischen und finanziellen Zwängen, die jegliche groß angelegte touristische Entwicklung nahezu unmöglich machen.
Das Wichtigste im Überblick
- Versteigerungstermin: 13. November 2026, Startpreis 247.000 Euro .
- Ursprünglicher Angebotspreis im Jahr 2022: rund 8 Millionen Euro.
- Auf Makri ist nur landwirtschaftliche Nutzung, Beweidung und minimale Infrastruktur erlaubt, da die Insel als Privatwald und Schutzgebiet eingestuft ist.
- Die Insel ist unbewohnt und verfügt lediglich über ein kleines Haus, eine Zisterne und eine Kapelle .
Makri: Preissturz und Schutzstatus
Die Insel Makri war bereits seit 2022 wiederholt zum Verkauf angeboten, zuletzt noch zu einem Preis von etwa 8 Millionen Euro . Mehrere Bewertungsrunden sowie Auktionen brachten jedoch zutage, dass Makri strengen Auflagen unterliegt: Sie ist als Waldgebiet klassifiziert, liegt in einem Gebiet gemeinschaftlicher Bedeutung und einem besonderen Schutzgebiet – somit fällt sie unter das EU‑Schutzgebietsnetz Natura 2000. Diese Einstufung schränkt jegliche bauliche Nutzung stark ein.
Die Folge: Der Wert brach ein, der aktuelle Startpreis beträgt nur noch 247.000 Euro – ein Schnäppchenpreis für eine Privatinsel, aber mit großen Einschränkungen bei der Nutzung .
Ein Rückzug ins Ruhige – aber ohne Luxus
Makri ist unbewohnt, mit nur wenigen verlassenen Bauten, darunter ein kleines Haus, eine Kapelle und eine Zisterne . Luxusresorts oder ähnliches sind laut aktuellen Regelungen faktisch ausgeschlossen. Erlaubt sind lediglich landwirtschaftliche Nutzung, Weidewirtschaft und minimale Infrastruktur. Bauvorhaben wie ein Fünf‑Sterne‑Hotel sind nicht realisierbar .
Finanzielle und rechtliche Belastungen
Zusätzlich belasten Makri juristische und finanzielle Altlasten: Steueransprüche, Hypotheken und mögliche staatliche Forderungen sind Teil des Versteigerungsverfahrens . Laut internationaler Berichte könnten allein staatliche Forderungen im Bereich von 20 Millionen Euro liegen . Diese Belastungen haben den Marktwert erheblich gedrückt und die rechtliche Komplexität für potenzielle Käuferinnen und Käufer erhöht.
Hintergrund: Eeine Insel im Wandel
Makri steht exemplarisch für eine weit verbreitete Realität bei Privatinseln in Griechenland: Wo einst luxuriöse Traumprojekte propagiert wurden, zeigt sich laut Expertinnen und Experten, dass die tatsächlichen Bedingungen – Schutzstatus, gesetzliche Rahmenbedingungen, behördliche Hürden – große Pläne fast immer vereiteln .
Was kommt als Nächstes?
Die Auktion am 13. November 2026 wird zeigen, ob Makri tatsächlich einen neuen Besitzer oder eine neue Besitzerin findet – und wer bereit ist, die umfangreichen Auflagen, Infrastruktur‑ und Rechtsfragen zu akzeptieren. Für naturverbundene Minimalistinnen und Minimalisten bietet sich eine seltene Gelegenheit: eine Insel fast ganz für sich – allerdings ohne Luxusromantik.
Die weitere Entwicklung bleibt spannend: Wird Makri zum Refugium für Ruhesuchende mit Durchhaltevermögen oder bleibt sie Symbol für die Grenzen erschwinglicher Phantomträume?

Sunrise Hotel and Suites

Kenshō Ornos

Kouros Exclusive

Mandraki Village boutique hotel

Thailand sperrt berühmten Strand "The Beach"

Bitte Bezahlen - Massentorismus soll blechen

Mietwagen werden auf Ibiza knapp und 85 Prozent teurer

Queere Reisende kritisieren Traumziele wie Berlin und Mykonos

Sitges Pride Gay Village

Sitges Pride

Pink Christmas 2024 in München











