TUI Cruises startet neue LGBTQ+-Kreuzfahrten 2026/27
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TUI Cruises startet neue LGBTQ+-Kreuzfahrten 2026/27

Mehr Sicherheit auf See

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24. Juni 2026

Große Reedereien wie TUI Cruises und AIDA bringen im Sommer 2026 und 2027 eine neue Generation von LGBTQ+-Kreuzfahrten auf den Markt. Mit speziell auf queere Reisende zugeschnittenen Routen und Eventprogrammen setzen sie ein klares Zeichen für Vielfalt und Inklusion auf hoher See. Diese Entwicklungen sind ein Meilenstein, weil sie nicht nur sichere Rückzugsorte, sondern auch offene Feierräume für Menschen jeglicher sexuellen Identität bieten.

Das Wichtigste im Überblick

  • Im Juni 2026 starten mehrere LGBTQ+-Kreuzfahrten im Mittelmeer und in der Ostsee, u. a. mit „Mein Schiff 5“ und der „Spartacus Cruise“.
  • AIDA Cruises bietet keinen eigenen Pride-Trip, integriert aber regelmäßig den „Regenbogen-Treff“ für Vernetzung an Bord.
  • Die Preise für die Themenkreuzfahrten starten je nach Route und Dauer ab ca. 800 bis 2200 Euro pro Person bei Doppelbelegung.
  • Die Pride-Events an Bord reichen von Dragshows bis hin zu Queer-Partys mit internationalen Star-Gästen.

Neue Routen und ein sicherer Rahmen

Zum Pride Month im Juni 2026 startet TUI Cruises mit der „Mein Schiff 5“ die Eventreise „Bunte Horizonte“. Von Heraklion auf Kreta führt die Route zu LGBTQ+-freundlichen Zielen wie Mykonos, Kefalonia und Bodrum. Besonders der Stopp auf Mykonos sorgt für Festivalstimmung, denn diese Insel gilt weltweit als Hotspot der queeren Szene. Auch die „Spartacus Cruise“, exklusiv für schwule und bisexuelle Männer, sticht ab Kiel in See – mit Zwischenstopps in Kopenhagen, Bornholm und Danzig. Das Unterhaltungsprogramm reicht von Dragqueen-Auftritten bis hin zu Darkroom-Partys.

Atlantis Events, internationaler Vorreiter für queere Kreuzfahrten, veranstaltet im Juli 2026 eine große Mittelmeerreise von Athen nach Triest mit der „Scarlet Lady“ von Virgin Voyages. Das Angebot lockt mit täglichen Shows, Pride-Partys und Comedy. Diese Vielfalt signalisiert: Queere Reisende dürfen mittlerweile auf See nicht nur sich selbst sein, sondern werden aktiv eingeladen, sich und ihre Identität auszuleben.

AIDA setzt auf Offenheit und Netzwerke

Während AIDA Cruises keine eigenständige Pride-Kreuzfahrt anbietet, setzt die Reederei auf Integration. Zum Auftakt jeder Reise findet ein „Regenbogen-Treff“ statt, bei dem sich LGBTQ+-Reisende locker und ungezwungen austauschen können. Routen, die auf Hotspots wie Mykonos einzahlen, zeigen, dass auch klassische Anbieter das Besondere suchen und aktiv unterstützen. Auf der Route „Italien, Griechenland & Türkei“ sind neben Mykonos auch weitere beliebte Reiseziele im Programm.

Ein echter Höhepunkt erwartet die Community dann zum zehnten Jubiläum der „Rainbow Cruise“ 2027: TUI Cruises plant neben internationalen Showacts wie Conchita Wurst ein noch größeres Line-up als je zuvor. Start- und Zielhafen ist dann Palma de Mallorca, abermals mit Stopps in den queeren Metropolen rund ums westliche Mittelmeer.

„Unser Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem sich queere Gäste nicht nur willkommen, sondern unbeschwert und sicher fühlen können“, erklärt ein Sprecher von TUI Cruises.

Mehr Vielfalt, neue Standards

Die gezielten Pride-Angebote der großen Reedereien bauen weltweit Hemmschwellen ab und setzen Standards für Inklusion auf Urlaubsreisen. LGBTQ+-Kreuzfahrten gewinnen auch deshalb an Beliebtheit, weil sie Komfort und gegenseitigen Respekt kombinieren. Besonders das Matching-Programm für Alleinreisende zeigt, dass individuelle Bedürfnisse ernstgenommen werden. Zudem wächst die Nachfrage nach solchen Reisen spürbar – internationale Anbieter wie Atlantis Events oder Big Gay Cruise melden bereits ausgebuchte Kabinen.

Wichtige Fragen zum Thema

Welche Schiffe bieten 2026/2027 die größten Pride-Programme? Die „Mein Schiff 5“ (Juni 2026), die „Scarlet Lady“ (Juli 2026) und die „Mein Schiff 2“ (September/Oktober 2027) sind aktuelle Flaggschiffe mit zentralen Events.

Wie sicher sind LGBTQ+-Kreuzfahrten im Mittelmeer? Die ausgewählten Routen laufen vor allem sichere und als offen geltende Zielorte wie Mykonos, Kopenhagen oder Malta an.

Gibt es spezielle Angebote für Alleinreisende? Mehrere Veranstalter bieten ein Kabinenteiler-Programm an, mit dem Alleinreisende passende Mitreisende finden können.

Mit dem Ausbau von LGBTQ+-freundlichen Kreuzfahrten öffnen die großen Reedereien nicht nur die Tür zu neuen Reiseerlebnissen, sondern senden auch ein internationales Signal für Vielfalt, Gemeinschaft und Sichtbarkeit auf den Weltmeeren.