Diese Dinge nerven Gäste im Flugzeug am meisten
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Diese Dinge nerven Gäste im Flugzeug am meisten

Essen und Musik

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27. August 2026

Die aktuelle Umfrage von Booking.com hat ergeben, welche Verhaltensweisen an Bord besonders viele Passagierinnen und Passagiere zur Weißglut treiben – ein Reiz-Thema, das für Reisende immer spannend ist.


Das Wichtigste im Überblick

  • Stark riechendes Essen gehört zu den größten Ärgernissen an Bord: 43 Prozent der Befragten empfinden solche Speisen als störend, besonders Käse, Aufschnitt und Knoblauchgerichte.
  • Musik und Videos ohne Kopfhörer nerven ebenfalls viele Passagiere. 43 Prozent stören sich daran, während 53 Prozent strengere Regeln für die Nutzung von Smartphones und anderen Geräten befürworten.
  • Auch ungefragtes Fotografieren oder Filmen anderer Menschen sowie Yoga und Fitnessübungen im Gang werden als unangemessen wahrgenommen.
  • Zu lässiges Verhalten empfinden 43 Prozent als störend – besonders häufig wird dabei die Generation Z genannt, die 27 Prozent der Befragten als auffällig unhöflich wahrnehmen.
  • Die wichtigste Botschaft der Umfrage: Rücksichtnahme macht das Fliegen angenehmer. Neutrale Snacks, Kopfhörer und Respekt für den persönlichen Raum könnten viele Konflikte über den Wolken vermeiden.


Vier von zehn befragten Fluggästen (43 Prozent) nennen laut der im Auftrag von Booking.com unter 1.000 Deutschen durchgeführten Erhebung das Mitbringen stark riechender oder leicht kleckernder Speisen als besonders störend . Ganz vorn liegen Käse und Aufschnitt (46 Prozent), dicht gefolgt von knoblauchhaltigen Speisen (42 Prozent), Fisch‑ oder Leberwurstbrote (30 Prozent), Currywurst oder Döner (27 Prozent) sowie hartgekochte Eier (16 Prozent).

Ein weiterer Punkt, der Passagiere häufig nervt, ist die unangemessene Nutzung moderner Technik an Bord. Streams oder Musik ohne Kopfhörer schätzen 43 Prozent als lästig ein, während 53 Prozent der Befragten strengere Regeln diesbezüglich begrüßen. Besonders kritische Passagen sind auch das Filmen oder Fotografieren anderer ohne Zustimmung sowie das Ausüben von Fitnessübungen oder Yoga im Gang.

Hinzu kommt ein Gefühl, das vielen bei der Umfrage auffiel: 43 Prozent der Teilnehmenden empfinden, dass es manche Fluggäste in 10. 000 Metern Höhe zu bequem angehen lassen – allen voran die Generation Z. 27 Prozent nannten sie als besonders störend, wobei auch viele aus der eigenen Altersgruppe diese Einschätzung teilen.


Rücksicht schafft Reiseglück

Im engen Raum der Kabine zählt nicht nur der eigene Komfort, sondern das Miteinander. Dabei ist gutes Benehmen kein altmodisches Getue, sondern ein modernes Reiseversprechen. Deshalb sollten Reidende Respekt vor dem gemeinsamen Raum haben. Wenn Sie Hunger verspüren: Greifen Sie zu neutralen Snacks wie Obst oder belegten Brötchen, aber vermeiden Sie intensive Gerüche. Und genießen Sie Ihre Serien, Podcasts oder Musik – aber bitte immer mit Kopfhörer. Wenn Sie sich bewegen oder fotografieren möchten, achten Sie darauf, niemanden zu bedrängen.

Die Schlussfolgerung aus der Umfrage könnten deutlichere Hinweise der Fluglinien sein. Eine Empfehlung an die Airlines könnte dabei lauten, klare Regeln für Techniknutzung und eigene Komfortgrenzen aufzustellen. Vielleicht entstehen in Zukunft spezielle Relax-Zonen ohne Handygebrauch oder strengere Hinweise im Boarding‑Prozess. Die Frage bleibt, ob Airlines und Fluggäste gemeinsam die stille Höflichkeit über den Wolken neu definieren können.