
Die schönsten Strände der Welt
Platz zwei befindet sich in Europa
Das aktuelle Ranking der Plattform „The World’s 50 Best Beaches“ stellt die zehn schönsten Strände der Welt vor. Für die Auswahl haben mehr als 1.000 Reiseexpertinnen und -experten aus verschiedenen Ländern abgestimmt. Besonders auffällig ist dabei, dass viele der ausgezeichneten Strände nicht unbedingt die bekanntesten Touristenorte sind. Stattdessen spielen Naturbelassenheit, Ruhe, besondere Landschaften und eine möglichst geringe Bebauung eine wichtige Rolle. Auch in diesem Jahr schafft es ein europäischer Strand weit nach oben: Der Fteri Beach auf der griechischen Insel Kefalonia erreicht Platz zwei. Den ersten Rang sichert sich hingegen der Entalula Beach auf den Philippinen.
Top Ten der schönsten Strände der Welt
Auf Platz zehn landet die Donald Duck Bay in Thailand. Der Strand befindet sich im Nationalpark der Similan-Inseln und ist deshalb nur während der offiziellen Öffnungszeiten des Parks zugänglich. Diese zeitliche Begrenzung trägt dazu bei, die Landschaft weitgehend in ihrem natürlichen Zustand zu bewahren. Auffällige Felsformationen geben dem Strand seinen ungewöhnlichen Namen und machen ihn zugleich zu einem besonderen Ziel für Besucherinnen und Besucher.
Rang neun geht an Koh Rong in Kambodscha. Die Insel verbindet tropisches Stranderlebnis mit dichtem Dschungel. Lange weiße Sandstrände und die vergleichsweise geringe Bebauung verleihen dem Ort einen ursprünglichen Charakter. Da Koh Rong nur per Boot erreichbar ist, bleibt der Zustrom von Besucherinnen und Besuchern begrenzt. Damit steht die Insel beispielhaft für einen Trend des Rankings: Abgelegene Strände mit möglichst wenig Massentourismus werden besonders hoch bewertet.
Auf Platz acht folgt Playa Balandra in Mexiko. Der Strand liegt in einem geschützten Naturgebiet und zeichnet sich durch besonders ruhiges, flaches und warmes Wasser aus. Gleichzeitig lässt sich dort eine vielfältige Tierwelt beobachten, unter anderem Pelikane bei der Nahrungssuche. Strenge Regeln zur Bebauung, zu Besucherzahlen und zu bestimmten Aktivitäten sollen dafür sorgen, dass die natürliche Umgebung erhalten bleibt.
Den siebten Platz belegt Dhigurah auf den Malediven. Die Insel bietet die typische Kombination aus hellem Sand und türkisfarbenem Meer, richtet sich aber nicht ausschließlich an Luxusreisende. Urlaub ist dort auch abseits teurer Resortanlagen möglich. Ein weiterer Reiz ist die Tierwelt: Mit etwas Glück können Besucherinnen und Besucher Walhaie, Delfine oder Mantarochen beobachten.
Auf Rang sechs steht Shoal Bay East auf der Karibikinsel Anguilla. Obwohl der Strand zu den bekanntesten der Insel gehört, hat er laut Ranking einen ruhigen und vergleichsweise ursprünglichen Charakter bewahrt. Weiße Sandflächen, Korallenriffe, Möglichkeiten zum Schnorcheln und Strandbars machen ihn zu einem vielseitigen Ziel für einen entspannten Tag am Meer.
Platz fünf geht an den Mamanuca Beach auf der Privatinsel Vomo Island in Fidschi. Besonders hervorgehoben wird die Abgeschiedenheit des Strandes. Palmen, weißer Sand und türkisfarbenes Wasser vermitteln ein klassisches Tropenparadies. Weil dieser Teil der Insel nicht bebaut ist, können sich Besucherinnen und Besucher teilweise über lange, wenig frequentierte Strandabschnitte freuen.
Auf Rang vier folgt Nosy Iranja vor der Küste Madagaskars. Der Ort besteht aus zwei Inseln, die bei Ebbe durch eine rund zwei Kilometer lange Sandbank miteinander verbunden werden. Dadurch entsteht eine außergewöhnliche Landschaft, die sich mit den Gezeiten verändert. Auch die Tierwelt macht den Ort besonders: Unter anderem nutzen Meeresschildkröten die Strände zur Eiablage.
Den dritten Platz erreicht Wharton Beach in Western Australia. Der Strand liegt relativ abgeschieden in der Duke of Orleans Bay und bietet dadurch viel Ruhe. Gleichzeitig ist er bei Surferinnen und Surfern beliebt und eignet sich auch zur Beobachtung von Delfinen. Die Kombination aus Abgeschiedenheit, Natur und Freizeitmöglichkeiten bringt ihm einen Platz auf dem Podium ein.
Besonders interessant für europäische Urlauberinnen und Urlauber ist Platz zwei: Der Fteri Beach liegt an der Westküste von Kefalonia in Griechenland. Der Strand befindet sich in einer abgelegenen Bucht und wird von weißen Klippen eingerahmt. Er ist nicht besonders leicht zugänglich und kann hauptsächlich per Boot oder über einen steilen Wanderweg erreicht werden. Gerade diese eingeschränkte Erreichbarkeit trägt dazu bei, dass der Strand seinen naturbelassenen Charakter bewahren konnte. Die Jury hebt insbesondere seine unberührte Landschaft und die ruhige Atmosphäre hervor. Damit zeigt der zweite Platz, dass auch Europa bei den spektakulärsten und zugleich ruhigeren Stränden weltweit mithalten kann.
Zum Sieger wird schließlich der Entalula Beach auf der philippinischen Insel Palawan in der Region El Nido gekürt. Die Experten sehen darin ein vergleichsweise wenig beachtetes Paradies. Trotz seiner beeindruckenden Schönheit ist der Strand weniger stark besucht als andere Ziele in der Umgebung. Das Wasser ist klar und ruhig und eignet sich daher gut zum Schwimmen. Hinter dem hellen Sand erheben sich markante Kalksteinfelsen, die für die charakteristische tropische Kulisse sorgen. Auch Entalula Beach ist ausschließlich per Boot erreichbar, was dazu beiträgt, den natürlichen und ruhigen Charakter des Ortes zu erhalten.
Das Ranking macht insgesamt deutlich, dass ein perfekter Strand für die Reiseexperten nicht allein durch weißen Sand und türkisfarbenes Wasser definiert wird. Ebenso wichtig sind Ruhe, Natur, eine besondere Landschaft und ein möglichst geringer Einfluss des Massentourismus. Viele der ausgezeichneten Strände sind deshalb nur schwer erreichbar oder unterliegen besonderen Schutzmaßnahmen. Gerade ihre Abgeschiedenheit scheint einen wesentlichen Teil ihres Reizes auszumachen. Mit Fteri Beach auf Kefalonia schafft es außerdem ein europäischer Strand auf den zweiten Platz und beweist damit, dass spektakuläre und zugleich ruhige Badeziele nicht ausschließlich in der Karibik oder im Pazifik zu finden sind.

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