
Lufthansa fällt im Flightright-Index deutlich zurück
Zuverlässigkeit ist Schwachpunkt
Die deutsche Airline Lufthansa fällt überraschend beim Fluggastrechteportal Flightright ab und stuft die Fluggesellschaft im Flightright‑Index 2026 deutlich nach unten ein. Die Bewertung rutschte von 3,18 auf nur noch 2,33 von fünf Sternen. Maßgeblich verantwortlich dafür ist eine deutlich verschlechterte Zuverlässigkeit. Diese Entwicklung trifft insbesondere Premiumreisende, die zuverlässigen Flugverkehr erwarten.
Das Wichtigste im Überblick
- Lufthansa erreicht im Flightright‑Index 2026 lediglich 2,33 von 5 Sternen, nach 3,18 im Vorjahr.
- In der Kategorie Zuverlässigkeit liegt Lufthansa mit nur 1,5 Sternen gemeinsam mit KLM und Air France am unteren Ende.
- Den Spitzenplatz unter europäischen Airlines sichert sich Austrian Airlines mit 3,04 Sternen, gefolgt von Eurowings (2,81) und Air Baltic (2,76).
Zuverlässigkeit als Schwachpunkt
Der deutliche Bewertungsverlust der Lufthansa im aktuellen Index entsteht durch eine verfehlte Pünktlichkeitsleistung. Während die Airline im Vorjahr noch solide Bewertungen erzielte, leidet sie nun unter häufigen Verspätungen oder Annullierungen. In der Auswertung von Flightright teilen sich Lufthansa, KLM und Air France mit jeweils 1,5 Sternen die schlechteste Bewertung in puncto Zuverlässigkeit.
Im Mittelfeld bei Service und Entschädigungen
Trotz eines schwachen Gesamtergebnisses liegt Lufthansa im Bereich des Zahlungsverhaltens und der Kundenzufriedenheit nicht ganz am Ende. Die Bewertung ist im Vergleich zu den Top‑Absolventen jedoch deutlich schlechter.
Klare Führend: Austrian Airlines
Mit 3,04 Sternen erreicht Austrian Airlines den ersten Platz im Flightright‑Index 2026. Besonders überzeugend: Pünktlichkeit und Kundenzufriedenheit liegen über dem Durchschnitt – ein seltener Spagat unter Linienfliegern. Dahinter folgen Eurowings mit 2,81 Sternen und die lettische Air Baltic mit 2,76 Sternen.
Hintergrunddaten zur Bewertung
Flightright analysierte 20 führende europäische Fluggesellschaften nach den Kriterien Zuverlässigkeit, Zahlungsverhalten bei Entschädigungen und Kundenzufriedenheit. Dabei schneidet keine Airline mit mehr als 3,04 Sternen ab – ein Hinweis auf generelle Schwächen in der Branche.
Wohin steuert Lufthansa?
Jetzt muss Lufthansa handeln, um das Vertrauen ihrer Passagierinnen und Passagieren zurückzugewinnen. Eine gezielte Verbesserung der Pünktlichkeitsraten, transparenteres Entschädigungsverhalten sowie klar kommunizierte Versorgungsstrategien bei Ausfällen könnten entscheidende Schritte sein. Wie konsequent die Airline hier reagiert, bleibt zu beobachten – und wird für Stamm- wie Gelegenheitsreisende entscheidend sein.

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